„Lohnt sich ein Blog überhaupt noch?“
Ich höre diese Frage ständig. Meistens mit leicht skeptischem Unterton. Als würde ich vorschlagen, wieder ein Gästebuch auf der Website einzubauen. Wer erinnert sich daran?
„Ist das nicht total veraltet?“
„Reicht nicht Instagram?“
„Liest das überhaupt noch jemand?“
Und ich verstehe die Frage. Social Media ist laut. Schnell. Sichtbar. Es fühlt sich nach Bewegung an.
Ein Blog dagegen wirkt… ruhig. Fast unscheinbar.
Und genau das ist seine Stärke.

Wenn deine Website keine Anfragen bringt, liegt es selten daran, dass du zu wenig postest.
Es liegt daran, dass deine Inhalte keine Tiefe haben. Instagram ist wie ein Gespräch im Vorbeigehen. Ein Blog ist ein echtes Gespräch.
Auf Social Media erklärst du etwas in 1.500 Zeichen.
Im Blog darfst du denken.
Du darfst ausführen.
Du darfst Zusammenhänge zeigen.
Du darfst beweisen, dass du weißt, wovon du sprichst.
Und das ist entscheidend.
Viele Selbstständige hoffen, dass Sichtbarkeit automatisch zu Anfragen führt.
Mehr Reichweite, mehr Likes, mehr Storyviews. Aber Reichweite ist nicht gleich Relevanz.
Ein Blog funktioniert anders. Er wartet nicht darauf, dass jemand zufällig über dich stolpert. Er wird gefunden.
Wenn jemand bei Google eingibt:
„Warum bringt meine Website keine Anfragen?“
„Wie bekomme ich mehr Website-Anfragen?“
„Brauche ich einen Blog für SEO?“
Dann beginnt kein Scrollen. Dann beginnt eine Suche. Und in diesem Moment ist ein Blog kein Tagebuch mehr. Sondern ein perfektes Werkzeug.
Ich habe schon immer geschrieben.
Früher auf blog.de. Später auf Blogger (blogspot). Damals ohne Strategie, einfach weil ich Worte mochte. Heute schreibe ich anders.
Ich will nicht einfach irgendwas sagen, wie früher. Sondern um mehr Klarheit zu schaffen. Mein Wissen zu vertiefen, meine Expertise zu teilen.
Ein Blog ist kein Selbstzweck. Auch kein „nice to have“. Und vor allem kein Content-Füller.
Stell dir deinen Blog als Ort vor, an dem deine Positionierung sichtbar wird.
Und ja, natürlich spielt SEO eine Rolle.
Aber SEO ist kein Trick, den man eben mal anwendet. Sondern eine umfangreiche Struktur. Wenn du verstehst, welche Fragen deine Zielgruppe wirklich stellt, und du diese Fragen ehrlich und klar beantwortest, passiert etwas Spannendes:
Deine Website wird nicht nur schöner. Sie wird relevanter. Und Relevanz führt zu Anfragen.
Vielleicht nicht sofort und nicht über Nacht.
Aber nachhaltig.
Ein Blog baut Vertrauen auf, bevor jemand mit dir spricht.
Er zeigt deine Denkweise, Haltung und deine Art, Dinge zu betrachten.
Und ganz ehrlich: Wenn jemand nach dem Lesen mehrerer deiner Artikel nicht das Gefühl hat „Genau so will ich arbeiten“, dann war es sowieso nicht deine Kundin.
Ein Blog filtert, zieht an und stößt ab. Und beides ist gut.
Wenn deine Website aktuell still ist, obwohl du auf Social Media aktiv bist,…
…dann fehlt ihr vermutlich Tiefe. Und ein Blog gibt ihr diese Tiefe. Er unterstützt nebenbei. Nicht wirklich aufdringlich, aber dafür strategisch.
Wenn du Bock auf einen Blog hast, aber weißt nicht – wie, wo und wann? Dann schreib mir gerne.





0 Kommentare